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Grünes Band-App
Projekt
Grünes Band-App
Kooperationspartner
berlinHistory e.V., BUND Kompetenzzentrum Grünes Band
Förderung
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur, Stiftung Naturschutz Thüringen, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, BINGO Niedersachsen uvm.
Zeitraum
seit 2022
Aufgaben und Hintergrund
Die Grünes Band-App ist ein multimediales Werkzeug zur Erkundung des Grünen Bandes und der Geschichte des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Die Outdoor-Applikation verbindet Navigation, historische Vermittlung und die Erkundung einer außergewöhnlichen Natur- und Erinnerungslandschaft. Ausgangspunkt des Projekts war die 1.378 Kilometer lange ehemalige innerdeutsche Grenze – von Prex an der tschechischen Grenze bis Pötenitz an der Ostsee. Inzwischen wird die App schrittweise über diesen Raum hinaus erweitert.
Das Projekt beschäftigt mich seit mehreren Jahren und verbindet viele Bereiche meiner Arbeit miteinander: Fotografie und Recherche, historische Spurensuche, journalistisches Erzählen, Kartografie und digitale Vermittlung. Im Laufe der Contententwicklung habe ich rund 1.000 Orte entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs selbst besucht und dokumentiert. Die Arbeit vor Ort bildet dabei die Grundlage für die weitere Recherche und Aufbereitung: Eigene Fotografien und Geodaten werden mit historischen Quellen, Archivmaterialien, wissenschaftlicher Literatur und Zeitzeugenberichten zusammengeführt.
Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der deutschen Teilung und des Eisernen Vorhangs sowie deren Auswirkungen auf die Menschen in den Grenzregionen. Die App dokumentiert erhaltene Grenzanlagen und verschwundene Orte, Fluchtgeschichten und Todesfälle, Zwangsumsiedlungen, ehemalige Grenzübergänge, Museen und Gedenkstätten. Gleichzeitig erzählt sie von der Entwicklung des früheren Grenzstreifens zum Grünen Band und von den besonderen Landschaften und Lebensräumen entlang der ehemaligen Grenze. Geschichte und Natur werden dabei nicht getrennt betrachtet, sondern als unterschiedliche Ebenen derselben Landschaft vermittelt.
Historische und aktuelle Fotografien spielen eine zentrale Rolle. Sie machen sichtbar, wie stark sich Orte und Landschaften seit der Zeit des Eisernen Vorhangs verändert haben. Mit dem neu entwickelten Vorher-Nachher-Fototool wird dieser Ansatz weitergeführt: Rund 1.500 historische Fotografien wurden ihren ursprünglichen Aufnahmestandorten zugeordnet. An ausgewählten Orten können historische Motive mit dem Smartphone aus möglichst gleicher Perspektive erneut fotografiert werden. Vergangenheit und Gegenwart lassen sich so unmittelbar miteinander vergleichen.
Neben den einzelnen Orten erschließt die App das Grüne Band über Hauptrouten sowie zahlreiche Abstecher und Rundwege. Texte, Fotografien, historische Aufnahmen, Karten und Audiobeiträge verbinden sich zu einem digitalen Reiseführer, der sowohl unterwegs als auch unabhängig von einer Reise genutzt werden kann.
Die Grünes Band-App ist als wachsendes Projekt angelegt. Neue Recherchen, Fotografien, Orte und Regionen kommen kontinuierlich hinzu, vorhandene Inhalte werden ergänzt und neue Formen der Vermittlung entwickelt. Ausgehend von der ehemaligen innerdeutschen Grenze erweitert sich der geografische Blick zunehmend auf weitere Abschnitte des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Perspektivisch soll die App dessen gesamten Verlauf erschließen und die vielfältigen Geschichten, Erinnerungsorte und Naturräume entlang dieser einstigen Trennlinie miteinander verbinden.
So entsteht über Jahre eine fortlaufende fotografische, historische und geografische Dokumentation des Eisernen Vorhangs und seiner Transformation zum Grünen Band.

Ehemaliger Wachturm bei Neu Bleckede.
© Thom Gallie

DDR-Grenzsäule am Bromer Bogen
© Thom Gallie

Denkmal für das geschleifte Dorf Bitterwerder.
© Thom Gallie

Naturschutzgebiet Himmelreich am sächsischen Grünen Band.
© Thom Gallie

Die Görsdorfer Mauer.
© Thom Gallie

Am ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen-Meinigen.
© Thom Gallie

Schlechtsarter Schweiz mit Relikten der ehemaligen Grenzanlagen.
© Thom Gallie

Grünes Band-App
Projekt
Grünes Band-App
Kooperationspartner
berlinHistory e.V., BUND Kompetenzzentrum Grünes Band
Förderung
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur, Stiftung Naturschutz Thüringen, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, BINGO Niedersachsen uvm.
Zeitraum
seit 2022
Aufgaben und Hintergrund
Die Grünes Band-App ist ein multimediales Werkzeug zur Erkundung des Grünen Bandes und der Geschichte des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Die Outdoor-Applikation verbindet Navigation, historische Vermittlung und die Erkundung einer außergewöhnlichen Natur- und Erinnerungslandschaft. Ausgangspunkt des Projekts war die 1.378 Kilometer lange ehemalige innerdeutsche Grenze – von Prex an der tschechischen Grenze bis Pötenitz an der Ostsee. Inzwischen wird die App schrittweise über diesen Raum hinaus erweitert.
Das Projekt beschäftigt mich seit mehreren Jahren und verbindet viele Bereiche meiner Arbeit miteinander: Fotografie und Recherche, historische Spurensuche, journalistisches Erzählen, Kartografie und digitale Vermittlung. Im Laufe der Contententwicklung habe ich rund 1.000 Orte entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs selbst besucht und dokumentiert. Die Arbeit vor Ort bildet dabei die Grundlage für die weitere Recherche und Aufbereitung: Eigene Fotografien und Geodaten werden mit historischen Quellen, Archivmaterialien, wissenschaftlicher Literatur und Zeitzeugenberichten zusammengeführt.
Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der deutschen Teilung und des Eisernen Vorhangs sowie deren Auswirkungen auf die Menschen in den Grenzregionen. Die App dokumentiert erhaltene Grenzanlagen und verschwundene Orte, Fluchtgeschichten und Todesfälle, Zwangsumsiedlungen, ehemalige Grenzübergänge, Museen und Gedenkstätten. Gleichzeitig erzählt sie von der Entwicklung des früheren Grenzstreifens zum Grünen Band und von den besonderen Landschaften und Lebensräumen entlang der ehemaligen Grenze. Geschichte und Natur werden dabei nicht getrennt betrachtet, sondern als unterschiedliche Ebenen derselben Landschaft vermittelt.
Historische und aktuelle Fotografien spielen eine zentrale Rolle. Sie machen sichtbar, wie stark sich Orte und Landschaften seit der Zeit des Eisernen Vorhangs verändert haben. Mit dem neu entwickelten Vorher-Nachher-Fototool wird dieser Ansatz weitergeführt: Rund 1.500 historische Fotografien wurden ihren ursprünglichen Aufnahmestandorten zugeordnet. An ausgewählten Orten können historische Motive mit dem Smartphone aus möglichst gleicher Perspektive erneut fotografiert werden. Vergangenheit und Gegenwart lassen sich so unmittelbar miteinander vergleichen.
Neben den einzelnen Orten erschließt die App das Grüne Band über Hauptrouten sowie zahlreiche Abstecher und Rundwege. Texte, Fotografien, historische Aufnahmen, Karten und Audiobeiträge verbinden sich zu einem digitalen Reiseführer, der sowohl unterwegs als auch unabhängig von einer Reise genutzt werden kann.
Die Grünes Band-App ist als wachsendes Projekt angelegt. Neue Recherchen, Fotografien, Orte und Regionen kommen kontinuierlich hinzu, vorhandene Inhalte werden ergänzt und neue Formen der Vermittlung entwickelt. Ausgehend von der ehemaligen innerdeutschen Grenze erweitert sich der geografische Blick zunehmend auf weitere Abschnitte des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Perspektivisch soll die App dessen gesamten Verlauf erschließen und die vielfältigen Geschichten, Erinnerungsorte und Naturräume entlang dieser einstigen Trennlinie miteinander verbinden.
So entsteht über Jahre eine fortlaufende fotografische, historische und geografische Dokumentation des Eisernen Vorhangs und seiner Transformation zum Grünen Band.

Ehemaliger Wachturm bei Neu Bleckede.
© Thom Gallie

DDR-Grenzsäule am Bromer Bogen
© Thom Gallie

Denkmal für das geschleifte Dorf Bitterwerder.
© Thom Gallie

Naturschutzgebiet Himmelreich am sächsischen Grünen Band.
© Thom Gallie

Die Görsdorfer Mauer.
© Thom Gallie

Am ehemaligen Grenzübergang Eußenhausen-Meinigen.
© Thom Gallie

Schlechtsarter Schweiz mit Relikten der ehemaligen Grenzanlagen.
© Thom Gallie
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