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DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026
Ausstellungsprojekt
Projekt
DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026
Ausstellungsprojekt, Dokumentation, Szenische Lesung
Partner
Kultursprung e.V., Cubus Kunsthalle, Platzhirsch-Festival
Zeitraum
2026
Inhalt
DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026 verbindet zwei fotografische Langzeitbeobachtungen, zwischen denen mehr als fünf Jahrzehnte liegen. Im Mittelpunkt stehen die 1972 entstandene Fotoserie „Im Gleisdreieck“ von Frank B. Napierala und das aktuelle Projekt „#053kids“ von Toby Binder. Beide Fotografen richten ihren Blick auf Menschen, die selten im Mittelpunkt gesellschaftlicher Wahrnehmung stehen, und auf die Frage, wie Armut, soziale Herkunft und Ausgrenzung Zugehörigkeit und Teilhabe prägen.
Als junger Fotograf dokumentierte Frank B. Napierala Anfang der 1970er-Jahre den Alltag in der Duisburger Obdachlosensiedlung „Im Gleisdreieck“. Seine Fotografien zeigen die schwierigen Lebensbedingungen der Bewohner:innen, zugleich aber auch Würde, Stolz und Zusammenhalt. Die Siedlung wurde Anfang der 1980er-Jahre abgerissen und das Gelände eingeebnet. Viele der damals entstandenen Aufnahmen waren über Jahrzehnte nicht öffentlich zu sehen.
Mehr als 50 Jahre später begleitet der international ausgezeichnete Dokumentarfotograf Toby Binder für „#053kids“ Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Seine Fotografien erzählen von Armut und Migration, von Identität und fehlenden Perspektiven, aber ebenso von Freundschaft, Selbstbehauptung und einer starken Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil.
Die Gegenüberstellung beider Werkserien bildet den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit mehr als fünf Jahrzehnten Duisburger Sozialgeschichte. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenssituationen nicht gleichgesetzt. Vielmehr fragt das Projekt nach Veränderungen und Kontinuitäten: Wie entsteht soziale Ausgrenzung? Was bedeutet gesellschaftliche Teilhabe? Und wer findet seinen Platz in dem, was wir Heimat nennen?
Neben der fotografischen Ausstellung entstand die Filmdokumentation „Im Gleisdreieck“, in der Frank B. Napierala mehr als fünf Jahrzehnte später auf seine damaligen Erfahrungen und Fotografien zurückblickt. Eine szenische Lesung erweitert das Projekt um historische Texte Napieralas und interne Dokumente der AWO. Die Aufzeichnungen entstanden im Zusammenhang mit der damaligen Sozialarbeit im Gleisdreieck und geben Einblick in den Alltag der Siedlung sowie den gesellschaftlichen und institutionellen Umgang mit Obdachlosigkeit.
Ausstellung, Dokumentarfilm und Lesung verbinden historische Quellen mit gegenwärtiger dokumentarischer Fotografie. Gemeinsam erzählen sie von Duisburg und seinen Menschen – und von einer Frage, die 1972 ebenso relevant war wie 2026: Wer gehört dazu?
Fotografien
Frank B. Napierala
Toby Binder
Filmdokumentation "Im Gleisdreieck"
12 Minuten
Frank B. Napierala - Zeitzeuge
Dr. Stephanie Spanu - Gesprächsführung
Vincent Babl - Musik
Antonio Passacantilli - Tonmeister
Thom Gallie - Produktion, Buch, Schnitt, Regie
Auf der Bühne
Dr. Stephanie Spanu - Sprecherin
Patrick Dollas - Sprecher
Melike Kalelioğlu - Musik
Termine
25. Oktober - 22. November 2026
Ausstellung (Eintritt frei)
Cubus Kunsthalle | Duisburg
24. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Ausstellungseröffnung, Talk, Lesung
Cubus Kunsthalle | Duisburg
18.-19. September 2026
Ausstellung, Talk
Platzhirsch-Festival | Duisburg
19. September 2026, 19:00 Uhr
Szenische Lesung
Die Säule | Duisburg

Platzhirsch-Festival 2026
© Thom Gallie

Platzhirsch-Festival 2026
© Thom Gallie

Platzhirsch-Festival 2026
© Thom Gallie

DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026
Ausstellungsprojekt
Projekt
DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026
Ausstellungsprojekt, Dokumentation, Szenische Lesung
Partner
Kultursprung e.V., Cubus Kunsthalle, Platzhirsch-Festival
Zeitraum
2026
Inhalt
DUISBURG HEIMAT 1972 | 2026 verbindet zwei fotografische Langzeitbeobachtungen, zwischen denen mehr als fünf Jahrzehnte liegen. Im Mittelpunkt stehen die 1972 entstandene Fotoserie „Im Gleisdreieck“ von Frank B. Napierala und das aktuelle Projekt „#053kids“ von Toby Binder. Beide Fotografen richten ihren Blick auf Menschen, die selten im Mittelpunkt gesellschaftlicher Wahrnehmung stehen, und auf die Frage, wie Armut, soziale Herkunft und Ausgrenzung Zugehörigkeit und Teilhabe prägen.
Als junger Fotograf dokumentierte Frank B. Napierala Anfang der 1970er-Jahre den Alltag in der Duisburger Obdachlosensiedlung „Im Gleisdreieck“. Seine Fotografien zeigen die schwierigen Lebensbedingungen der Bewohner:innen, zugleich aber auch Würde, Stolz und Zusammenhalt. Die Siedlung wurde Anfang der 1980er-Jahre abgerissen und das Gelände eingeebnet. Viele der damals entstandenen Aufnahmen waren über Jahrzehnte nicht öffentlich zu sehen.
Mehr als 50 Jahre später begleitet der international ausgezeichnete Dokumentarfotograf Toby Binder für „#053kids“ Jugendliche im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Seine Fotografien erzählen von Armut und Migration, von Identität und fehlenden Perspektiven, aber ebenso von Freundschaft, Selbstbehauptung und einer starken Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil.
Die Gegenüberstellung beider Werkserien bildet den Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit mehr als fünf Jahrzehnten Duisburger Sozialgeschichte. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenssituationen nicht gleichgesetzt. Vielmehr fragt das Projekt nach Veränderungen und Kontinuitäten: Wie entsteht soziale Ausgrenzung? Was bedeutet gesellschaftliche Teilhabe? Und wer findet seinen Platz in dem, was wir Heimat nennen?
Neben der fotografischen Ausstellung entstand die Filmdokumentation „Im Gleisdreieck“, in der Frank B. Napierala mehr als fünf Jahrzehnte später auf seine damaligen Erfahrungen und Fotografien zurückblickt. Eine szenische Lesung erweitert das Projekt um historische Texte Napieralas und interne Dokumente der AWO. Die Aufzeichnungen entstanden im Zusammenhang mit der damaligen Sozialarbeit im Gleisdreieck und geben Einblick in den Alltag der Siedlung sowie den gesellschaftlichen und institutionellen Umgang mit Obdachlosigkeit.
Ausstellung, Dokumentarfilm und Lesung verbinden historische Quellen mit gegenwärtiger dokumentarischer Fotografie. Gemeinsam erzählen sie von Duisburg und seinen Menschen – und von einer Frage, die 1972 ebenso relevant war wie 2026: Wer gehört dazu?
Fotografien
Frank B. Napierala
Toby Binder
Filmdokumentation "Im Gleisdreieck"
12 Minuten
Frank B. Napierala - Zeitzeuge
Dr. Stephanie Spanu - Gesprächsführung
Vincent Babl - Musik
Antonio Passacantilli - Tonmeister
Thom Gallie - Produktion, Buch, Schnitt, Regie
Auf der Bühne
Dr. Stephanie Spanu - Sprecherin
Patrick Dollas - Sprecher
Melike Kalelioğlu - Musik
Termine
25. Oktober - 22. November 2026
Ausstellung (Eintritt frei)
Cubus Kunsthalle | Duisburg
24. Oktober 2026, 16:00 Uhr
Ausstellungseröffnung, Talk, Lesung
Cubus Kunsthalle | Duisburg
18.-19. September 2026
Ausstellung, Talk
Platzhirsch-Festival | Duisburg
19. September 2026, 19:00 Uhr
Szenische Lesung
Die Säule | Duisburg

Platzhirsch-Festival 2026
© Thom Gallie

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© Thom Gallie

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